Neue Smart Home-Allianz

Abus, Paulmann, Schellenberg und Steinel gründen Smart Home-Kooperation Smart Friends

Smart Friends setzen sich aus den Unternehmen Abus, Paulmann, Schellenberg und Steinel zusammen.

Vier starke DIY-Zulieferer haben sich zusammengeschlossen und bilden eine Kooperation im Smart Home-Segment. Die Firmen Abus, Paulmann, Schellenberg und Steinel bieten ihre Produkte künftig mit dem Label Smart Friends an. Ihr Slogan lautet: „Smart Home in Markenhand“.

Die Produkte der Markenhersteller sind untereinander kompatibel. Auf der Eisenwarenmesse stellen die Partner die Kooperation und die Produkte vor. Ab Herbst sollen die Smart Friends-Sortimente dann auch im Handel erhältlich sein. „Seit einem Jahr sprechen wir mit unseren Partnern, um eine umfassenden Lösung für die wichtigsten Anforderungen des Kunden Licht, Sicherheit, Heizung und Antriebstechnik zu realisieren“, schildert Sascha Schellenberg, Geschäftsführer der Alfred Schellenberg GmbH den Ansatz.

Zuvor hatte er recherchieren lassen, welche Produkte den Konsumenten am wichtigsten wären. Die Befragung ergab folgendes: Heizung, Rollläden für Fenster, Licht gefolgt von Fenstern selber, Herd, Waschmaschine und Sicherheitssystem.

In der Partnerschaft liefert Abus nun die Sicherheitstechnik, Paulmann Innenbeleuchtung, Schellenberg Heizungssteuerung und Antriebstechnik und Steinel Außenleuchten. Da die einzelnen Produkte der Partner auch als Einzellösungen nutzbar sind, ist die Einstiegshürde für den Kunden niedrig. „Das wird die Vermarktung unsere Smart Home Sortiments einfacher machen“, so Schellenberg.

Zudem ist das Thema bei den Konsumenten inzwischen bekannt. Es kennen 9 von 10 Konsumenten den Begriff Smart Home. Und 72 Prozent halten dieses Thema sogar für sehr attraktiv. In den USA sagen dies 75%, in China sogar 91%. Für dieses Jahr wird mit dem Durchbruch der Smart Home-Technologie gerechnet.

Eine Box für alle Produkte
Sobald die Kunden der Smart Friends mehrere Produkte zu einem System vernetzen wollen, erwerben sie eine Smart Friends Box sowie eine gemeinsame App und können herstellerübergreifend komfortabel alle Produkte steuern. Die Box beherrscht alle gängigen Funkstandards.  „Wir kommen vom Produkt. Der Kunde hat einen Wunsch oder ein Problem. Wir präsentieren ihm die Produkte, die ihm die Fragen lösen. Um die Technik, die dahinter steht, muss er sich nicht kümmern“, erklärt Thomas Möller, Leiter Innovationsmanagement & Strategisches Marketing bei Steinel. Eine nutzerfreundliche Bedienung der App lässt eine einfache Programmierung von Wohnszenarien zu, um individuellen Komfort, spezielle Sicherheitseinstellungen oder  Energiesparmöglichkeiten einzurichten.

Datensicherheit an erster Stelle
Smart Friends setzt auf ein restriktives Datenschutzmodell. Im Gegensatz zu cloud-basierten Systemen erfolgt die Speicherung aller Daten in den eigenen vier Wänden des Endkunden. Wird der Zugriff mit dem Smartphone von außerhalb des Hauses gewünscht,  ist dies nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden möglich.


Die Hersteller Abus, Paulmann, Schellenberg und Steinel beliefern seit Jahren den Baumarkthandel mit hochwertigen und innovativen Produkten. „Der Handel kennt uns. Unsere Lieferbeziehungen sind bewährt. Gemeinsam präsentieren wir die seriöse Smart Home-Variante. Der Markt entsteht gerade erst. Wir präsentieren eine zuverlässige, langfristig tragfähige Lösung“, betonen Schellenberg und Möller. Auch in Zukunft soll durch neue Produkte die Aktualität und Attraktivität des smarten Sortiments gewährleistet werden. Von der Kompetenzbündelung der vier hochwertigen Marken profitieren End- und Handelskunden gleichermaßen, denn Smart Friends versteht sich als Angebot einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem DIY-Einzelhandel. Grundsätzlich steht die Allianz weiteren Partnern offen.

Deutschen wollen Smart Home.

Laute einer Studie von TNS Emnid sind 84% der deutschen offen für Smart Home-Lösungen. 18% der befragten sind bereits aktiver Nutzer, 66% sind voraussichtliche Nutzer und nur 16% wollen sich dem Thema verweigern. Übertragen auf die Gesamtheit aller Deutschen bedeutet dies ein Potential von 26 Millionen Haushalten, die an Smart Home-Produkten interessiert wären.